Zeit für eine Pause

Liebe Freunde,

seit nunmehr einem Jahr treibe ich mich in diesen Gefilden herum, erdenke mir Geschichten, kochen jede Woche etwas für Sie und stöbere im Livingtools-Shop. Nun wird es Zeit, neue Inspirationen zu finden. Ich werde mich für einige Tage oder auch Wochen von hier verabschieden und eine kleine Reise machen.

Derzeit überlege ich noch, wohin mich meine Suche verschlagen wird. Gibt es eigentlich wirklich diese einsamem Inseln? Von Wasser eingeschlossene Eilande, auf denen keine Menschenseele wohnt und auf die man drei Dinge mitnehmen kann, ohne die man meint, nicht überleben zu können?

Ich habe hier einen Artikel von zwei Mittzwanzigern gefunden, die ein paar Monate auf einer kleinen Fidji-Insel verbracht haben. Der Bericht klingt schon sehr einladend. Aber was wären die drei Dinge, die ich mit nehme? Ich schaue mal bei Livingtools.

Die erste Entscheidung ist sehr schnell getroffen - ein Messer würde ich mitnehmen, um Früchte und Fisch zubereiten zu können. Also nehme ich das hier von Böker mit.

Taschenmesser

Taschenmesser

Was könnte ich außerdem gebrauchen? Da ich mich nicht ganz von der Zivilisation trennen kann und stets die Hoffnung hätte, dass doch noch ein Schiff vorbei kommt und mir meine Freunde bringt, benötige ich dringend dieses Utensil.

Fernrohr

Fernrohr

Und dann nehme ich noch ein Schachspiel mit - gegen die Langeweile und mit der Hoffnung, dass ich im Spiel mit mir selbst ein wahres Genie werde. Und dann kehre ich zurück, als Wunder der einsamen Insel.

Schachspiel

Das ist meine Auswahl - was würden Sie mitnehmen.

Es grüßt Sie herzlichst,

Ihr Mr. Fanning

Selbstgegartes zum Wochenende

Meine Lieben,

ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran. Meine Woche war geprägt von so vielen Ereignissen und Entscheidungen, dass ich darüber das Essen vergessen habe. Gestern abend aber rebellierte mein Körper und versagte mir jeglichen intellektuellen Dienst, so dass ich ihm dringend etwas Gutes tun musste. Den letzten Funken meiner Kreativität warf ich in Topf und Pfanne und heraus kam das hier:

Kleines Kotelett auf Schinkenhügel mit grüner Gorgonzola-Sauce. Für eine Person benötige ich folgende Zutaten:

  • ein Kotelett vom Schwein, ca. 200 Gramm
  • drei Scheiben Schinkenspeck
  • eine gelbe Zwiebel
  • 2 Kartoffeln, mittelgroß
  • 100 ml Sahne
  • ein Eßlöffel Gorgonzola cremig mild
  • eine Hand voll Blattpetersilie
  • Gewürze
  • Liebe und viel Hunger

Waschen Sie zunächst die Kartoffeln und schneiden Sie diese in dünne Scheiben. Im Ofen werden die Kartoffeln bei 210 Grad Celsius mit Olivenöl gebacken. Salzen nicht vergessen.

Lösen Sie außerdem das Kotelett vom Knochen und würzen Sie das Fleisch mit Pfeffer und Salz. Den Schinken schneiden Sie, ebenso wie die Zwiebeln, in kleine Würfel und geben ihn eine Pfanne mit etwas Öl. Braten Sie den Speck und die Zwiebel gut an und legen Sie dann das Fleisch in die Pfanne. Lassen Sie es von jeder Seite ca. zwei Minuten kräftig braten und dann noch einige Minuten in der noch heißen Pfanne ruhen.

Für die Soße erhitzen Sie 100 ml Sahne in einem Topf und geben einen Eßlöffel Gorgonzola hinzu. Lassen Sie den Käse schmelzen und geben Sie die gewaschene Petersilie hinzu. Pürieren Sie die Soße, bis die Petersilie schön klein ist und würzen Sie mit Salz nach. Wenn Sie mögen, können Sie die Soße noch etwas andicken, ich nehme aus reiner Bequemlichkeit dafür Soßenbinder.

Nehmen Sie die Kartoffelchips aus dem Ofen und richten Sie alles auf einem großen Teller an. Setzen Sie einen kleinen Farbakzent mit Tomaten oder Beeren. Das Auge ist ja bekanntlich mit.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzlichst Ihr Mr. Fanning

Diese komische Musik

Erwarten Sie nicht zu viel,

ich habe keine Ahnung von Musik, ich bin kein Kenner, nur ein Genießer. Ich habe mich losgesagt von der Meinung, dass manch eine musikalische Weise gut und eine andere hingegen schlecht ist. Mir gefällt, was mir gefällt. Und etwas, dass mich, sogar mich zur Bewegung bringt, sind diese Klänge, die irgendwie vertraut sind, die ich schon mal gehört habe. Ich denke bei dieser Musik an den Film Chocolat, ich denke an Zigeuner (darf man das so sagen) und ich sehe Bilder von osteuropäischen Dorffesten vor mir.

Nun konnte ich in Erfahrung bringen, dass diese Musik oder zumindest ein Teil davon sich Klezmer nennt und einer jüdischen Tradition folgt. Meine erste Begegnung mit Klezmer hatte ich auf einem Weinfest. Dort traf ich an der Holzbühne die Band Klezzkavice - eine junge Gruppe aus Leipzig, die sich um einen Klarinettisten dreht, der so sehr den jungen jüdischen Musikern in manchem Film gleicht. Bei der Musik, die dort gespielt wurde, wippte mein Körper, meine Gedanken wurden weggetragen in frühere Zeiten, in denen ich jetzt gern leben möchte. Alles hausgemacht, gemeinsames Zusammensitzen, Nachdenken und den Ton genießen. Hören Sie selbst einmal rein und sagen Sie mir, ob es Ihnen auch so geht. Diese Begegnung ist also schon einige Monate her und ich habe nichts Ähnliches mehr gehört.

Doch am letzten Freitag konnte ich die Bundesgartenschau in Koblenz besuchen. Dort wollte ich mir ein Popkonzert anhören und auf dem Weg durch die Festung Ehrenbreitstein, vernahmen meine Ohren den bekannten Klang von Cello, Gitarre, Banjo, Akkordeon und Percussions und sonstigem Instrument. In einem Seitengelass der Burg spielte eine Band namens Absinto Orkestra die mir vertrauten Töne. Und das war so faszinierend, dass ich nicht weiter gehen konnte, dass ich den Weg zu diesem schnöden Popkonzert verließ und bei den Akustikern hängen blieb. Und da stand ich nun, ich armer Tor und war begeistert wie schon zuvor. Die Ausstellung einer jungen Fotografin, die als Couchsurferin in Osteuropa unterwegs war, hat die Musik perfekt eingebettet. Und ich stand selig mit meinem Glas Wein in der Hand und dachte: Es kann doch alles so einfach sein.

Sie sehen mich entzückt, Sie können sicher sein, dass ich genau diese Musik gerade höre und mit dem richtigen Gerät ist das ein Erlebnis, fast wie auf einer holzigen Bretterbühne im Osten…

Herzlichst

Ihr Mr. Fanning

Creative Cooking - Teil 2

Liebe Freunde,

heute ist der 18. August 2011, es gibt keine besonderen Vorkommnisse, die Sonne scheint, auch wenn das kaum zu erwarten war. Das Einzige, was diesen Tag mit all den anderen verbindet, ist die Leere in meinem Magen, wenn es gegen Mittag geht.

Im zweiten Teil meines Creative Cooking Experiments, bereite ich heute eine Blumenkohlcremesuppe mit Dessert zu. Seien Sie gespannt. Für drei bis vier Personen benötigen wir nun folgende Zutaten:

  • zwei große Kartoffeln
  • einen kleinen Blumenkohl
  • zwei gelbe Zwiebeln
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • zwei Eßlöffel Schmand
  • Salz, Pfefferm Muskat, Balsamico
  • Paprika und Pinienkerne

Wir beginnen mit den Zwiebeln, schälen diese und schneiden Sie in recht grobe Stücke. Diese kommen in einer Pfanne mit Olivenöl und werden angebraten. Den Kartoffeln widerfährt das Gleiche: Schälen, Schneiden, Anbraten. Dazu kommt der in Röschen zerteilte Blumenkohl. Das Gemüse wird mit der Brühe aufgegossen und mit Muskat gewürzt. Nun einfach den Deckeln auf den Topf und garen lassen.

In der Zwischenzeit wird eine halbe rote Paprika in kleine Würfel geschnitten und in heißem Öl gebraten. Dazu gegen Sie außerdem eine Hand voll Pinienkerne, die bis zur Erreichung der perfekten Bräune ebenfalls geröstet werden. Stellen Sie die Pfanne dann zur Seite.

Das gekochte Gemüse wird nun zu einer cremigen Suppe püriert und mit dem Schmann angerührt. Würzen Sie außerdem mit Pfeffer und Salz und etwas Balsamico-Essig. Nehmen Sie einen tiefen Teller und reiben Sie den Boden mit Balsamico ein, setzen Sie einen Klecks Schmand in die Mitte und geben Sie die Suppe obenauf. Darüber streuen Sie den Paprika-Kern-MIx und geben erneut etwas Balsamico hinzu. Fertig zum Genießen.

Als Dessert schlage ich ein Pflaumeneis vor - selbstgemacht natürlich. Nehmen Sie dazu 8 reife Pflaumen und schälen und entkernen Sie die Früchte. Zusammen mit einem Eßlöffel Schmand kommen diese in ein Gefäß zum Pürieren. Außerdem geben Sie zwei Tüten Vanillezucker, ein gute Prise Zimt und eine kleine Prise Rosenpaprika dazu. Pürieren Sie dies alles und geben Sie die Masse in kleine Förmchen. Stellen Sie das Pflaumeneis für mindestens 2 Stunden in den Froster. Zum Verzehr eignen sich dazu frische Früchte.

Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie die Sommertage. Schöne Schalen für Sommerobst und anderes gibt es natürlich im Livingtools-Shop.

Herzlichst

Ihr Mr. Fanning

Kinderland

Liebe Besucher,

neben Designgegenständen für den erwachsenen Menschen, hat Livingtools auch wundervolle Kindersets-u und -bestecke anzubieten. Da ich als alter Junggeselle mit vorhandenem Vermögen gern zum Paten der Kinder meiner Freunde und Bekannten erwählt werde, befinde ich mehrmals im Jahr in der Verlegenheit, ein Geschenk für ein Kind erwerben zu müssen.

Und nun wurde ich bei Livingtools fündig. Mein Favorit, das Janosch-Set, da ich selbst ein großer Fan der Janosch-Geschichten bin. Aber schauen Sie selbst…

Ich habe also für die nächsten drei Geburtstage Geschenke und bleibe auf ewig und herzlich Ihr Mr.Fanning

Creative Cooking Teil 1

Liebe Genießer,

gestern stand ich erneut vor der Aufgabe, Ihnen ein neues Gericht zu präsentieren. Bedenken Sie, ich als Mann, bin meist schlecht vorbereitet, wenn es um meine Kochgelage geht. Und so war es auch gestern. Kaum was im Haus, noch keine Idee, und keinen Elan.

Plötzlich aber fiel mir dieses Wort ein, Creative Cooking, das ich irgendwo schon einmal gehört habe. Ich habe also all die Sachen genommen, die in meiner Küche, in meinem Keller und in meinem Garten zu finden waren und daraus ein Drei-Gänge-Menü bereitet.

Heute stelle ich Ihnen die Vorspeise vor: Kohlrabicarpaccio mit Bündnerfleisch. Bei Bündnerfleisch handelt es sich um von Fett befreites Rindfleisch aus der Oberschenkelmuskulatur des Schweins, das gepökelt wird. Mit Salz und Salpeter und weiteren Gewürzen versehen, wird das Fleisch ein paar Wochen bei fast null Grad gelagert. Danach wird das Fleisch mehrere Wochen getrocknet. Wer mehr über die Verordnungen zum Bündnerfleisch in der Schweiz wissen will, schaue sich dieses Video mit Hans-Rudolf Merz an.

Kommen wir zurück zum Essen, wir benötigen folgende Zutaten:

  • einen großen Kohlrabi
  • eine viertel rote Paprika
  • ein Teelöffel Pinienkerne
  • 5 Scheiben Bündnerfleisch
  • etwas Eisbergsalat oder Rucola
  • Balsamico und Olivenöl

Der Kohlrabi wird in sehr dünne Streifen geschnitten und in einer Pfanne mit viel Olivenöl frittiert, so dass er von beiden Seiten schön braun ist. Sobald der Kohlrabi fertig ist, wird er auf einem Tuch mit Küchenpapier abgetupft. In das heiße Öl kommt die in ganz kleine Würfel geschnittene Paprika. Auch die Pinienkerne werden dazu gegeben. Sobald die Kerne etwas braun sind, werden sie zusammen mit der Paprika ebenfalls abgetupft.

In der Mitte einer größeren Platte oder eines großen Tellers wird der klein geschnittene Eisbergsalat angerichtet. Die Kohlrabischeiben werden abwechselnd mit dem Bündnerfleisch über den Salat gelegt. Darüber kommen Tropfen von Essig und Öl und die Paprikastückchen mit den Pinienkernen. Dazu passt ein wenig Weißbrot.

Beim nächsten Mal gibt es eine Blumenkohlcremesuppe mit Dessert.

Es grüßt Sie herzlichst,

Ihr Mr. Fanning

Sonderbares Alltagswerkzeugs

Liebe Freunde des schönen Designs,

auf der Suche nach neuen Produkten, über die es etwas zu erzählen gibt, stieß ich jüngst auf dieses hier: Einen Parkscheinhalter.

Dieses funktional-gestaltete Wunderwerk aus dem Hause Stelton beendet den Zettelkrieg im Auto und gibt dem Parkticket einen festen Platz. So kann keine Politesse des Landes sich über schlechtes Angebrachtsein beschwerde anbringen und alles hat seine Ordnung.

Parkscheinautomaten gibt es ja wirklich in jedem größeren Ort in Deutschland. Das System ist simpel: Ich stelle mein Fahrzeug auf einem Parkplatz ab, löse an einem Automaten einen Schein, in dem ich Geld einwerfe oder meine Geldkarte zum Einsatz bringe. Den Schein lege ich von außen gut lesbar auf die Armatur und dann gehe ich fort. Ich habe dann für eine bestimmte Dauer das Gefühl, nicht mit einem Ticket versehen oder abgeschleppt zu werden. Neigt sich diese Zeit dem Ende, werde ich unruhig und gehe Geld nachwerfen.

In einigen Städten gibt es bereits Stellen, wo man Echtzeit-Parken kann, d.h. ich registriere mich an einem Automaten mit meiner EC-Karte, wenn meine Parkzeit beginnt und ich logge mich dort wieder aus, wenn ich den Parkplatz wieder verlasse. Der fällige Betrag wird dann direkt meiner Karte belastet.

Noch besser gefällt mir aber das Handy-Parken: Hier rufe ich zum Start eine Nummer an, bzw. sende eine SMS mit der Parkplatzkennung und dann werde ich in der Parkdatenbank registriert. Die Kontrollkraft prüft bei Bedarf meine Parkerlaubnis über die Datenbank ab. So spare ich mir den Weg zum Automaten, Kleingeldgewirr und zuviel bezahlte Gebühren.

Die beste Lösung für das Parken hält vielleicht die Stadt Schönebeck bereit: Dort sollen, nach Zustimmung der Stadträte, die Parkscheinautomaten abgeschafft werden. Nach dem AUfbruch mehrer Automaten ist die Reparatur teurer als die Einkünfte aus den Automaten, deshalb denkt man über die Abschaffung nach. Ein schöner Weg. Doch was mache ich dann mit meinem Parkscheinhalter?

Ideen?

Herzlichst

Ihr Mr. Fanning

Pennette mit Pilzragout

Liebe Freunde des guten Essens,

heute präsentiere ich Ihnen wieder ein vegetarisches Gericht für Genießer. Zum Genießen ist für mich wichtig, dass ich ein Essen mit Leidenschaft gekocht habe und dass ich anschließend genug Zeit habe, es auszukosten. Ich lehne mich zurück, ich lese eine Zeitung, ich esse dabei in Ruhe und ohne Stress - das ist Genießen.

Für zwei Portionen benötige ich folgende Zutaten:

  • 250 Gramm Pasta (Penne)
  • 500 Gramm frische Champignons
  • zwei rote Zwiebeln
  • 100 ml Sahne
  • zwei Tomaten
  • etwas Petersilie

Ich beginne mit dem Ragout. Zunächst schneide ich die roten Zwiebeln in kleine Würfel und brate sie in einer großen Pfanne mit Öl und Butter leicht an. Die in dicke Scheiben geschnittenen Champignons gebe ich zu den Zwiebeln und brate sie kurz heftig an, so dass eine leichte Bräune entsteht. Ich würze die Pilze mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und Salz. Dann verringere ich die Temperatur und lasse die Pilze für 20 Minuten braten, so dass sie viel Flüssigkeit verlieren.

In der Zwischenzeit koche ich die Nudeln in gut gesalzenem Wasser nach Anleitung, bis sie al dente sind. Die Nudeln werden dann zur Seite gestellt.

In die Pfanne mit den Nudeln gebe ich nun die Sahne und verrühre sie gut, so dass die Röststoffe vom Boden der Pfanne aufgenommen werden können. Die Sahne lasse ich für weitere 5 Minuten einkochen, so dass eine dicke Soße entsteht. Ich würze noch einmal mit Salz und Pfeffer nach und gebe die klein gehackte Petersilie dazu.

In einem schönen Pastateller richte ich Nudeln und Soße an und gebe frische Tomatenwürfel hinzu. Mit einem leichten Roséwein schmeckt dieses Gericht am Besten, wenn man es unter freiem Himmel genießt.

Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit und bleibe herzlichst

Ihr Mr. Fanning

Dodelschach

Liebe Spieler und Spielerinnen,

es gibt diesen Begriff - Prokrastinieren. Man nennt es auch aufschieben, verschieben, liegen lassen und was anderes tun, oder einfach aussetzen. Das Wort prokrastinieren kommt aus dem Lateinischen und bedeutet vertagen. Gemeint ist, heute andere Dinge zu tun, als die dringend zu erledigenden Aufgaben. Um etwas zu vertagen, das man nicht gern macht, sucht man sich einfach eine Tätigkeit, die in diesem Moment genehmer ist.

Meine Mitbewohnerin aus Studientagen hat das z.B. so gemacht: Die wichtige Tätigkeit war das Schreiben einer Diplomarbeit. Die Ausweichtätigkeiten waren Fensterputzen, Staubsaugen, Küche aufräumen, Kochen oder Wäsche waschen. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich nur dazu raten, mit einer Frau zusammen zu ziehen, die gerade ein Projekt verwirklichen muss.

Tic Tac Toe von Authentic Models

Meine liebste Substitutionstätigkeit ist im Übrigen das Nichtstun oder das Spielen. Immer und überall geht Tic Tac Toe, oder auch Dodelschach. Warum dieses Spiel, das sich bis ins Jahrhundert vor Christus zurück verfolgen lässt, auch Dodelschach heißt, vermag ich nicht zu sagen. Bei Drei gewinnt, geht es darum, als Erster von zwei Spielern eine Reihe mit seinen Symbolen zu legen. Meist sind die Symbole Kreuze und Kreise. Auf einem 3*3 großen Spielfeld werden Steine gesetzt oder Symbole gemalt. Spielen beide Spieler optimal, kommt es meist zu einem Unentschieden. Für dieses Spiel gibt es 255.168 verschiedene Spielverläufe, sagt man auf Wikipedia.

Wenn Sie also mal wieder unheimlich viel zu tun haben, dann nehmen Sie sich dieses Spiel zur Hand, oder malen Sie es auf ein Stück Papier, denn damit lässt sich wunderbar prokrastinieren.

Herzlichst

Ihr Mr. Fanning

Meine Lieblinge

LIebe Freunde des guten Geschmacks,

heute möchte ich Ihnen meine aktuellen Favoriten aus dem Livingtools-Shop vorstellen.

Mein Roadback

Mein Roadbag

Mein Reisenthel-Roadbag weil ich am Donnerstag für ein paar Tage in den Süden fahre. Wenn ich verreise, nehme ich immer Proviant mit, das erinnert mich an meine Kindheit. Außerdem spare ich mir damit teure und meist ernüchternde Raststättenbesuche. Das Roadbag kann ich im Auto befestigen, so dass keine Flaschen durch den Fußraum rollen und etwaige Begleiterinnen genug Platz für ihre langen Bein haben.



Mein ALESSIPHONE

Mein ALESSIPHONE

Mein Alessiphone: Fast bin ich gewillt gar nichts zu diesem Produkt zu sagen. Fast meine ich schon, dass man es gar nicht Produkt nennen darf, sondern Kunstwerk nennen muss. Es ist formvollendet, geradlinig, stromlinig - gleich einem Fisch, der voller Eleganz durch das Wasser schwimmt, steht dieses herrliche Stück fast schwebend in meiner Fensterbank. Wenn dieses Telephon klingelt und dabei doch so schüchtern aussieht, dann bin ich nicht einmal mehr auf den Menschen sauer, der mir ein Zeitungsabo andrehen will.



Mein Konterfei

Mein Konterfei

In diesem wunderschönen klaren Rahmen von Philippi fand ich jüngst mein Konterfei. Man kann mir ja einiges nachsagen, aber Eitelkeit sollte auf jeden Fall dabei sein. Mich selbst, strahlend, ornamentesk, gerahmt von diesen klaren Linien zu sehen, erfreut mein Gemüt. Das kleine Geheimfach im Rahmen ist außerdem ein wunderbarer Platz, für Briefe, die nicht jede Bekannte sehen sollte.





Sie verstehen sicher, was ich meine.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Mr. Fanning